Betrete ich dieses Geschäft? Oder gehe ich lieber einen Laden weiter? Ein gut dekoriertes Schaufenster weckt Emotionen, Aufmerksamkeit, Interesse und Neugier. So weckt eine ausgefallene Deko im Reisebüro die Reiselust auf Sommer, Sonne und Meer. Ob Metzger, Blumengeschäft, Apotheke oder Friseur, die Schaufenster-Deko sollte nicht nur zum Firmenjubiläum oder zu Weihnachten Thema sein. Richtig in Szene gesetzt wirkt es umsatzsteigernd auf das Business.

Zehn Tipps zur Schaufensterdekoration von Paymash

1 – Weniger ist mehr: Die Inszenierung des Angebots ist entscheidend. Hier ist auf eine repräsentative Auswahl der Produkte zu achten. Bitte keine Deko-Überladung. Eine gelungene Aussenpräsentation passt optimal zu dem angestrebten Laden-Image und zur Zielgruppe.

2 – Kleines Budget, grosse Wirkung: Die Konzeption des Schaufensters muss nicht teuer sein. Liebevoll ausgewählte und individuelle Requisiten sind der Hingucker: In Brockenstuben und Antikflohmärkten finden sich versteckte Schätze. Auch die Natur bietet Allerlei: frische Blumen, getrocknete Blätter oder Zweige.

3 – Licht lockt: Eine gute Deko ohne adäquates Licht ist verlorene Liebesmühe. Warmes Licht weckt Emotionen, wirkt einladend und sorgt für Atmosphäre. Punktuelle Lichtstrahler setzen Highlights gewinnbringend in Szene. Je kleiner das Fenster, desto eher ist auf eine helle Farbgestaltung und Ausleuchtung zu achten.

4 – Anlassfenster: Saisonale Ereignisse und grosse Sport-Events als Anlass für die Deko-Idee: Weihnachten, Ostern, Rabattaktion oder Schulanfang bieten jede Menge Inspiration. Bei Macy's, dem grössten Kaufhaus in New York, arbeitet ein ganzes Team ein Jahr an den perfekten Weihnachts-Schaufenstern.

5 – Buch führen: Nicht nur über den Umsatz sollte Buch geführt werden. Wann gab es einen besonderen Kundenansturm? Lassen sich Rückschlüsse auf die Deko ziehen? Dies hilft auch sich persönlich einen Überblick über die Gestaltung zu bewahren um Wiederholungen zu vermeiden.

6 – Schaufenster wechsle Dich: Die Deko sollte etwa alle vier Wochen neu gestaltet werden. So gibt es für die Kunden immer wieder etwas Neues zu entdecken. Denn, Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. 

7 – Durchblick ins Ladeninnere: Freundlich und einladend soll das Schaufenster sein. Durchsicht in die Geschäftsräumlichkeiten baut Schwellenangst ab. Das heisst: Trennwände geschickt platzieren. 

8 – Preise offen kommunizieren: Wenn einem etwas gefällt, möchte man wissen, ob es seinem Budget entspricht, bevor der Laden betreten wird. Preisschilder im Schaufenster transparent zeigen. 

9 – Haben was man verspricht: Eine Schaufenstergestaltung weckt Neugier. Die angepriesenen Produkte erwartet der Kunde dann auch im Laden. So ist bei hervorgehoben Produkten eine hohe Nachfrage zu erwarten. Um nicht vor ausgeräuberten Regalen zu stehen, lässt sich der Bestand in der Inventarliste leicht prüfen.

10 – Highlight auf Augenhöhe dekorieren: Da Schaufenster im Vorbeigehen wahrgenommen werden, sollten Highlights auf Augenhöhe platziert werden. Das gewinnt Augen und Herzen der Passanten: es ist übersichtlich und kann schnell erfasst werden. In dem Zuge ist die Blickrichtung der Passanten wichtig, falls eine Geschichte erzählt wird: diese wandert von oben links nach unten rechts. Die abenteuerliche Tour über die Alpen im Schaufenster des Velogeschäfts sollte diese Faustregel beachten.

 

Fazit: Das Schaufenster ist die Visitenkarte des Geschäfts. Eine Plattform, bei der man sich und sein Angebot präsentiert. Eine ausgefallene und gut überlegte Schaufensterdekoration punktet. Mit den zehn Tipps von Paymash wecken Sie nicht nur das Interesse und die Neugier der Kunden. Es lockt sie in das Geschäft und treibt den Umsatz.